Zurück zur Natur – das ist die Devise. Nach Synthetischem ist Handgestricktes und -gewebtes aus natürlichen Fasern wieder gefragt. Wer seine Wolle selbst spinnen oder seinen eigenen Stoff weben will, kann im Urlaub in vielen Ferienorten diese Fertigkeiten erlernen.

Der Webermeister Heinz Meyer bringt in Bad Bevensen den Urlaubern den Umgang mit dem Webstuhl bei An sechs bis dem Nachmittagen können Interessierte die Schiffchen fliegen lassen, pro Kurstag für sechs Marie. Auskünfte über die Aktivitäten an den sechs Webstühlen gibt die Kurverwaltung in 3118 Bad Bevensen.

Wahlsburg an der Oberweser läßt seine Gäste im alten restaurierten "Schäferhaus" weben, spinnen und färben. Gearbeitet wird an alten Webstühlen und Spinnrädern, gefärbt zum Teil mit Naturfarben. Eine Woche mit Frühstück, einschließlich Webkurs, kann von 166 Mark an gebucht werden; Auskunftsanschrift: Verkehrsamt, 3417 Wahlsburg.

Seinen eigenen Faden spinnen kann man auch in Willingen (Upland). Für sieben Übernachtungen mit Frühstück zahlen Urlaubs-Spinnerinnen von 170 Mark an, im Preis enthalten sind zwei Doppelstunden "Spinnen bis zum Faden", das Material wird nach Verbrauch berechnet. Buchungsstelle ist die Kurverwaltung Schwalefeld in 3542 Willingen.

Von 533 Mark an kostet ein einwöchiger Kurs in Spinnen, Filzen und Bandweben bei Unterkunft in einem Komforthotel und 30 Unterrichtsstunden, den der Verkehrsverein Raiffeisenland, Postfach 14 07, 5230 Altenkirchen, veranstaltet.

Die Kurverwaltung von 5788 Winterberg organisiert zwei verschiedene Webkurse: "Freies Weben" und einen "Handwebkurs". Im Preis von 207 Mark sind sechs Übernachtungen enthalten sowie fünf Doppelstunden in Weben und Knüpfen beziehungsweise Handweben, außerdem sämtliches Material.

Rohwolle zur fertigen Strickwolle verarbeitet wird bei einem Spinnkurs auf dem Bauernhof von Ottokar Kloker in 8911 Hechenwang. Eine Woche einschließlich Frühstück und Kursgebühr wird mit 160 Mark berechnet.