Nach langen Verhandlungen hat die Regierung Papandreou den USA für weitere fünf Jahre das Recht eingeräumt, Militärstützpunkte in Griechenland zu unterhalten.

Andreas Papandreous sozialistische PASOK war 1981 im Wahlkampf für die Schließung der US-Stützpunkte und den Austritt aus der Nato eingetreten. Jetzt ist der amtierende EG-Ratspräsident für die zweite Hälfte des Jahres 1983 von seiner rigorosen außenpolitischen Position abgerückt.

Trotzdem sieht die griechische Öffentlichkeit das Abkommen als Erfolg: Die Amerikaner dürfen die Stützpunkte nur mit griechischer Einwilligung gegen dritte Staaten, also etwa Papandreous arabische Freunde, benutzen, und die amerikanische Finanzhilfe für Athen soll fast verdoppelt werden. Als sicherer Alliierter der USA mag sich Papandreou überdies mehr Spielraum gegenüber den türkischen Rivalen ausrechnen. Gi