Schon wenige Stunden nach Zeichnungseröffnung lagen Kaufaufträge für 850 000 Stück der stimmrechtslosen Vorzugsaktien der Tewidata AG für technisch-wissenschaftliche Datenverarbeitung, München, vor. Zur Verfügung standen nur 56 000 Stück.

Die Plazierung von Aktien neu an die Börse kommender Gesellschaften bereitet zur Zeit keine Schwierigkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, daß die Mehrheit der Zeichner kaum mehr als den Namen der Gesellschaft kennt, an der sie sich beteiligen. Es genügt zu wissen, daß es sich um ein Unternehmen handelt, das in einer zukunftsträchtigen Branche tätig ist.

Tewidata, Electronic 2000 und auch die SM Software AG, sämtlich unter Führung der privaten Vermögensberatungsgesellchaft Portfolio Management in München börsenreif gemacht, sind Unternehmen der Datenverarbeitung. Ihre Stärke liegt im Können ihrer Manager. Ihre Ideen und ihr unternehmerischer Wagemut haben die Gesellschaften nach oben getragen. Und genau hier liegen auch die Gefahren. Was geschieht, wenn die Gründer eines Tages nicht mehr zur Verfügung stehen? Sind die Nachfolger genauso tüchtig? – Aber warum an später denken, wenn sich morgen schön der Kurs verdoppelt? K. W.