Elektromagnetische Strahlung, wie sie von einem Fernsehgerät abgegeben wird, transportiert Schwingungsenergie, die vom menschlichen Körper absorbiert wird. Diese Absorption führt zu einer Temperaturerhöhung, die durch Wärmeleitung abgefangen wird. Gleichzeitig werden Blutgefäße weiter gestellt, die Abkühlung setzt ein.

Schlecht durchblutete Gewebe aber, zu denen auch die Linse des Auges gehört, sind durch Strahlung stärker gefährdet. Mehrfach wurde in diesem Zusammenhang ein Auftreten von Grauem Star beobachtet. Beträgt der Abstand zur Bildröhre anstelle der empfohlenen 180 nur 90 Zentimeter, nimmt die aufgenommene Strahlendosis um den Faktor Zwei zu.

Jetzt hat der japanische Multi-Konzern Toshiba ein TV-Gerät auf den Markt gebracht, das den Zuschauer mit synthetischer Stimme auf die allzu geringe Distanz zum Bildschirm hinweist. Die metallisch klingende Mahnung gilt vor allem Kindern. Thoshiba orientierte sich an Untersuchungen, denen zufolge die lieben Kleinen kaum je den empfohlenen Abstand zur Flimmerkiste halten, sondern oft auf weniger als 120 Zentimeter heranrücken. Fortan schiebt der Babysitter TV seine Fans dann ein wenig von sich. ter