Will Ronald Reagan 1984 wieder für die amerikanische Präsidentschaft kandidieren – und bei Erfolg als erster Präsident seit Eisenhower vor fast drei Jahrzehnten zwei volle Wahlperioden im Weißen Haus regieren? Washingtons beliebtestes Gesellschaftsspiel – rennt Ronny oder rennt er nicht – ist zwar noch nicht zu Ende, aber die Anzeichen mehren sich: Eben hat der Präsident das Dokument unterzeichnet, das seine Wahlkampf-Organisation ins Leben ruft.

Wenn Reagan sich bewirbt – und ganz hat er sich noch nicht festgelegt –, dann werden die amerikanischen Wähler im November 1984 entscheiden. Aber nicht nur sie, wir alle sind betroffen, wenn der Posten des mächtigsten Mannes der Welt besetzt wird. Es ist eine Entscheidung, die auch unsere Wohlfahrt und Sicherheit berührt.

Wie schön wäre es da, wenn wir – wenigstens beratend – mitstimmen könnten, Deutsche und Finnen, Russen und Chinesen, Araber und Mexikaner! Nicht um den Amerikanern vorzuschreiben, wen sie wählen sollten. Aber um ihnen bei der Wahl deutlich zu machen, daß der Ausgang nicht nur Amerika angeht. cb