Gehört zur Gattung der Panzernashörner. Ursprüngliche Heimat ist Nepal. Auf bisher ungeklärte Weise in die Rheingegend gelangt. Das bis zu 40 Zentner schwere Tier gilt als generell gutartig und wird nur in gereiztem Zustand – zum Beispiel wenn es ein BILD sieht – aggressiv, dann allerdings nachtragend und unversöhnlich. Wenn Böll sich wohlfühlt, wälzt es sich im Schlamm – was ihm irrtümlich als Nestbeschmutzung angelastet wird. Die Massigkeit seines Körpers täuscht, das Tier ist zu überraschend zierlichen Körperbewegungen fähig und gilt als sehr gelehrig; die wissenschaftliche Literatur hat für seine kurzen Trippelschritte – meist von langem Gähnen begleitet – den Begriff „Satire“ geprägt. Trotz seines wütenden BILD-Hasses wird das Böll oft und gern verfilmt und in zahlreichen Variationen in alle Welt exportiert. Erst ein unwilliges Grenzen und Zähnefletschen hinderte die deutsche Goethe-Haus-Organisation am weiteren Export des nebst Lederhosen, Bier und VW populärsten deutschen Nachkriegsvorkommens, das man – obwohl ursprünglich nicht am Rhein beheimatet – gern als „typisch katholisch“ anpries.