Eine ursprünglich aus dem Lech bei Augsburg stammende Man des Barschs, die sich zumeist in Bach-Tälern aufhält und dessen eigenartige bartähnliche Maserung von den Riemen abwärts die Aggressionslust seiner Artgenossen fördert. Der Fisch liebt es, durch starke Schläge der ausgeprägten Schwanzgräte Flüsse und Flußschnellen verkehrt herum heraufzuschwimmen, was man sonst nur von laichenden Lachsen kennt und was ihm den Namen „Unterwasseranarchist“ eingetragen hat, zumal er sich – nicht nur zur Brutzeit – ausgesprochen einzelgängerisch verhält: Man hat ihn noch nie in Schwärmen, auftauchen sehen, und selbst der Versuch, ihn an feste Futterplätze zu gewöhnen, scheiterte. Beobachtet wurde dagegen, daß junge, aber ausgewachsene Exemplare sich raubfischartig auf die Eltern stürzten und in wütender Kampfart Zierfische aus ihrem Bereich vertrieben. Gefürchtet bei Schwänen und Enten, denen er in die Schwimmhäute zu beißen pflegt. Unschmackhaft.