In der Fachliteratur auch "Hoelterlin" genannt behäbige Raupe, die wider Erwarten der Wissenschaftler sich nie zu einem Schmetterling entpuppte, sondern nach vielen Mutationen - vornehmlich der Landschaft der Len Au - immer nur ein zartbehaartes Kriechtier blieb. Von pelziger Oberflächenstruktur, ernährt es sich wesentlich von den Früchten des Faulbeerbaums. Gilt als besonders gutmütig und gesellig. Die Härtung produziert im Unterschied zu vergleichbaren Raupenarten das ganze Jahr, und zwar einen ungewöhnlich breiten, in schönen Farben schimmernden Halbseidenfaden. Zur Besonderheit dieser Art gehört es, daß jeweJs im Herbst, zwischen August und Oktober, die Härtung aus diesen Fäden landauf landab kunstvolle, spinnwebartige Muster wirkt, die wie eine Handarbeit des 19. Jahrhunderts aussehen. Diese sogenannten Hoelterlin Netze sind in der Vorveihnachtszeit sehr gefragt, werden zwischen Leinendeckel gepreßt und vieltausendfach verschenkt.