Weitverbreiteter Oberflächenbefall der norddeutschen Heidelandschaft, inzwischen Vorkommen auch in Schleswig-Holstein und Dänemark. Es handelt sich um eine Art Trocken-Qualle, die zu herrlichen Farben ausgequetscht werden kann, wie sie vor allem Nolde gern benutzte; in geringsten Substanzen sehr ergiebig. Die befallenen Pflanzen verfärben sich, gedeihen aber prächtig dabei und sind in Garten, Balkonkästen und Zierschalen sehr beliebt. Die Forschung konnte noch nicht endgültig klaren, ob die Heimat des Lenz tatsächlich in der Masurengegend zu lokalisieren ist und wieso er dann so besonders gut in dänischen Küstengebieten gedeiht und erst in den späten 50er Jahren so starke Verbreitung fand. Der gutartige und umweltfreundliche Lenz wird fälschlich als Schädling verfolgt – tatsächlich gehören Schädlinge zu seiner Nahrung.