Vor zwei Jahrzehnten nach USA importierter siamesischer Raubwels, den eine kleine Universität der Westküste aus Ziergründen eingeführt hatte und der inzwischen zu einer von der Polizei bekämpften Landplage wurde. Der rosafarbene Fisch, ursprünglich von den Yankees zärtlich Manie gerufen, entpuppte sich als so aggressiv, daß selbst die gefürchteten brasilianischen Piranhas vor ihm flüchteten und der eingeborene amerikanische Katzenwels ihm im Kampf unterlag. Zur Verblüffung der Einwohner machte sich das als modische Heimtier eingeführte Tier an regnerischen Tagen auf und überquerte – „Auftritt Manigs“ – zu Hunderten die Straßen: zu Fuß. Niemand hatte gewußt, daß dieser Fisch laufen und atmen kann; er verließ zierliche Gartenbecken und Freiluftanlagen auf seinen Flossen und suchte sich Wege zu neuen Wasserläufen, bevorzugt solchen der Ansiedlungen von Farbigen. „Wo immer die Raubwelse auftauchen, verliebten sie praktisch alle anderen Fische, selbst die größten und wehrhaftesten“, berichtet Professor W. R. Courtenay von der Universität Florida.