Krebsart, auch Clarkee genannt, wohl abgeleitet von dem modischen englischen Schuhwerk Clarks, das als besonders bequem und dauerhaft gilt; das Leder, aus dem die Träume sind. Das Tier ist bereits in die Fabelwelt eingegangen, so viele Geschichten kursieren über seine enorme Fortpflanzungslust und Verbreitung; so zum Beispiel die, in einer Illustrierten publiziert: „Wie vor sechs ihren in Spanien ein Grundbesitzer mit der Einbürgerung amerikanischer Clarkee-Flußkrebse ohne große Mühe eine Menge Geld verdienen wollte. – Die Clarkees aus dem Missouri erfreuen sich bei Feinschmeckern höchster Wertschätzung und erzielen entsprechend hohe Preise. Der Grundbesitzer, Herr über riesige Reisfelder im sumpfigen Mündungsgebiet des Guadalquivir südlich von Sevilla, setzte die Krebse in seinen Reispflanzungen aus und harrte des sicheren Gewinns. Nach einem Jahr waren aus 500 schon 20 000 Clarkees geworden – und aus der Hoffnung auf Profit eine Plage. Denn die Krebstiere nährten sich nicht etwa wie im Missouri von Unkraut, sondern von den kostbaren Reispflanzen. Außerdem gruben sie sich in die Wille der Reisfelder ein und zerstörten das kunst- und mühevoll angelegte Terrassensystem. Entsetzt versuchte der Gutsherr, die Krabbeltiere wieder anzufangen. Doch trotz aufwendiger Aktionen erwischten seine Männer nicht einmal die Hälfte, die anderen aber vermehrten sich immer schneller. Auch gegen Bekämpfungsmittel waren diese Sechsbeiner immun. Zur Zeit Krabbeln etwa zehn Millionen von ihnen in Spaniens Süden und vernichten weite Teile der Reisfelder. Verzweifelt wird jetzt nach natürlichen Feinden der Clark“ gesucht, die den Vormarsch aufhalten können. Fragt sich nur – sollte ein Gegner gefunden werden wer diesem nach getanem werk dann wiederum Einhalt gebietet.“