Irrtümliche Bezeichnung für eine besonders seltene, hochgewachsene Pfauen-Art; das Exemplar Botho, ganz in Weiß, hat statt der sprichwörtlichen strahlenden Pfauenaugen straußenähnliche Schwanzfedern, die es stets einer Schleppe gleich hinter sich herzieht. Diese Sonderbarkeit läßt viele Betrachter in ein erstauntes „oh wonder“ ausbrechen, zumal das durchweg einsam auftretende Tier sich in einer Mischung aus gravitätischem Stelzen und spöttisch wirkendem Hüpfen fortbewegt. Es wirkt, als zitiere es die Gangart anderer Vögel. Kopfwipper. Ein gelegentlich zu beobachtendes Anschwellen des Kammes geht der hektischen Suche nach Wasser voraus; aber so wenig das scheinbar stimmlose Tier je einen Laut von sich gibt, so sehr versunken wirkend verhält es vor jedem Wasserspiegel, aus dem es keineswegs trinkt; vielmehr kann mit stundenlang geschwollenem Kamm der prunkvoll aussehende Vogel in das Wasser blicken, vor dem er allenfalls hin- und herparadiert. Übrigens andere Tiere und auch Menschen vollkommen ignorierend. Strauß vermittelt den Eindruck gleichgültiger Unnahbarkeit. Wurde noch nie bei der Paarung beobachtet.