Nordschwedische Abart des Pandabären, der gemeinhin als gutmütig gilt, aber zu Jähzorn und zum Verzehr von Journalisten neigt. Seine collagenhafte Possierlichkeit täuscht über verborgene Gier zur Attacke hinweg, mit der er selbst wohlwollende Wärter überfällt. Anbiedernde Ausflüge nach Sibirien – oder anliegende Ortschaften wie Pankow – sollten nicht über die grundsätzliche Disponibilität zur Einsamkeit hinwegtäuschen. Tanzt gerne auf öffentlichen Bühnen, wo er Pfiffe und Mißfallenskundgebungen übelnimmt, was zu einer generell mißverstandenen Ästhetik des Widerstands führte, die bereits in einer Loslösung von jeder elterlichen Bindung deutlich wird. Lebt in strikter Ein-ehe, wenn auch nägelkauend. Versuche, ihn in Mitteleuropa heimisch zu machen, scheiterten bislang.