Für Wintersportler, die nicht ausschließlich auf Skiern stehen mögen, gibt es durchaus akzeptable Nebenbeschäftigungen. Nachstehend einige Beispiele für den Ideenreichtum der Ferienorte.

In Gomadingen auf der Schwäbischen Alb laßt sich nicht nur gut langlaufen. Hier darf in der Woche vom 12. bis zum 16. März auch getanzt werden. „Ballsaison“ ist freilich nur für Gäste von 50 Jahren an. Sie zahlen für Übernachtung, Verpflegung und Tanzvergnügen 198 Mark. Langlaufkurse ohne Altersbegrenzung hält der Ferienort für den gleichen Preis bereit (ebenfalls mit Unterkunft und Verpflegung). Nähere Informationen erteilt das Feriendorf Gomadingen, Stuttgarter Straße 1, 7423 Gomadingen.

Jeder – ob jung oder alt – kann sich im österreichischen Dorf Puch in der Steiermark das Rauchen abgewöhnen. Wer das immer schon wollte, schafft es jetzt vielleicht mit Akupunktur und Sauerstoff-Therapie-Sitzungen am Ferienort unter ärztlicher Anleitung. Zum Erholen gibt es Langlaufmöglichkeiten, Winterwanderungen und „andere Schneevergnügen. Kostenpunkt für die Abkehr vom blauen Dunst: rund 500 Mark. Unterkunft und Vollpension werden zu Preisen von 280 bis 320 Schilling pro Tag angeboten. Auskünfte: Fremdenverkehrsverein, A-8182 Puch bei Weiz.

Skiurlauber, die zufällig für die Zeit vom 28. Februar bis zum 6. März Ferien eingeplant haben, können im Luftkurort Grassau im Chiemgau nebenbei noch Fasching feiern, und zwar original bayerischen. Die Preise für Übernachtung im Pensions-Doppelzimmer mit Frühstück liegen bei 159 Mark pro Woche. Wer seinen Faschingskater im feineren Hotelbett ausschlafen möchte, muß bis zu 360 Mark investieren. Informationen beim Verkehrsamt in 8217 Grassau.

Noch bis zum 10. März gilt das Pauschalarrangement des Hotels „Kleebauer“ in A-4121 Altenfelden in Oberösterreich. Hier können Gäste reiten oder langlaufen oder beides durchgehend, je nach Gusto. Sieben Tage kosten 750 Mark einschließlich 15 Reitstunden, Halbpension, Langlaufski-Set und Möglichkeiten zum Eisstockschießen. Auch wer das Glück der Erde nicht unbedingt auf einem Pferderücken sucht, ist willkommen. Der Pauschalpreis für „Nichtreiter“ beträgt 690 Mark.

Feriensprachkurse für den wissensdurstigen Familiennachwuchs bieten zum Beispiel 17 Schweizer Wintersportorte. Vier- bis Zwölfjährige, die Französisch lernen sollen, können beispielsweise in St. Cergue angemeldet werden. Die Kurse laufen noch bis zum 13. April und kosten pro Tag 46 Schweizer Franken. Nach Schulschluß darf Ski gefahren werden. Vom Sprachkurs zum Skikurs wechseln können Acht- bis Neunzehnjährige bis zum 6. März auch in Montreux/Territet. Die Anschriftenliste mit Preisen und Terminen verschickt das Schweizer Verkehrsbüro, Kaiserstraße 23, 6000 Frankfurt 1. Brigitte Wolter