Frauen werden immer sportlicher! – Immer mehr Singles in den westlichen Industriestaaten! – Immer weniger Bundesbürger! – Europäer werden älter? – Millionen sehen Pornofilme! – Millionen scheuen Zahnbürste! – Frauen haben größere Leistungsreserven! – "Ist das Emanzipation?": Berliner Polizeipressedienst über einen Handtaschenraub, bei dem zwei Frauen einer anderen die Tasche samt Geldbörse entrissen und unerkannt flüchteten. Und zu allen diesen Trends nun auch noch das:

Immer öfter geben junge Frauen zur Entschuldigung für ihre Promillefahrt die Flucht vor einem zudringlichen Partner an. Die Rechtsprechung kenne mittlerweile eine Fülle solcher Verfahren, hieß es jüngst in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Die Absicht, die dahinter steht, verstimmt männliche Promilletäter. Denn wer vergewaltigt schon einen Mann? Aber männliche Richter werden bei solchen Argumenten nachdenklich und milde und bestätigen damit unfreiwillig die These der Frauenbewegung: Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger. Richter mit schlechtem Gewissen?

Sie hatte jedenfalls Krach mit ihrem Freund gehabt und war zu dessen bestem Freund gefahren, um dort den ganzen Beziehungsärger "bei Wein und Knabbersachen" durchzusprechen. "Dann aber – eine Standuhr schlug gerade Mitternacht – änderte sich die harmonische Situation schlagartig. Mein Gegenüber, ein bis dahin verständnisvoller Gesprächspartner, rutschte plötzlich zu mir auf die Couch und zog mich ruckartig an sich. Sein Benehmen war eindeutig, und da bin ich aus der Wohnung geflohen, hinein in mein Auto, und habe Gas gegeben."

Das andere Auto auf der Fahrbahn hatte sie erst wahrgenommen, als es auf der Seite lag. Totalschaden, 20 000 Mark, Menschen wurden nicht verletzt. Zwölf Monate Führerscheinentzug – so der erfahrene Gerichtsreporter – wären die übliche Erststrafe für Promillesünder in diesem Fall gewesen. Für "die Dunkelblonde" bloß gute neun Monate, und auch die Geldstrafe von 1500 Mark sei betont zurückhaltend ausgefallen.

Frage also: Was geschah wirklich zwischen den beiden? Märchenforscher Professor Jack Zipes in Brigitte: "Rotkäppchen war nicht immer das brave Mädchen, als das es heute bekannt ist. Was ich hier studiert habe, das ist die männliche Phantasie. Rotkäppchen wurde von Männern erfunden und in eine bestimmte Rolle gepreßt, so wie Männer Frauen haben wollten und vielleicht immer noch wollen: süß, schön, opferbereit, brav und dumm. Es wurde erfunden, um Mädchen in eine bestimmte Schablone hineinzuziehen."

Brigitte: "Es gibt also nicht nur ein Rotkäppchen, es gibt viele?" Jack Zipes: "Ich habe an die 200 Versionen aus vier Jahrhunderten und vielen Ländern bis hin nach China gefunden."