Bis zu drei Lämpel: lohnt das Lesen; umgekehrter Lämpel: lohnt nicht.

„Schulen ohne Zwang – wenn Eltern in Deutschland Schulen gründen“, hrsg. von Michael Behr.

Immer neue Initiativen zur Gründung von Alternativ-Schulen werden bekannt. Freie Schulen arbeiten vielerorts auch ohne Genehmigung. Hier werden ihre Erfahrungen mitgeteilt, wird über ihre Vorläufer im 19. Jahrhundert, über ihre gegenwärtigen Kritiker, besonders die linken, und über die verfassungspolitische Bedeutung der Schule berichtet. Ein brauchbarer Überblick. (Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1984, 211 S., 9,80 Mark) K. W.

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„Materialien zur medienpädagogischen Aus- und Fortbildung von Erziehern“, Bd. 1-4, von Jürgen Barthelmes, Irene Herzberg und Ursula Nissen. Fernsehen, Video, Telespiele gehören inzwischen – ob wir darüber erfreut sind oder nicht – längst zum Alltag und zur Erfahrungswelt unserer Kinder; davor sollten auch die Pädagogen, die diese „Drogen“ im Wohn- und Kinderzimmer ein für allemal abschaffen wollen, nicht die Augen verschließen. Eine solche Forderung geht schlicht an der Wirklichkeit vorbei. Um so wichtiger die vorliegende Publikation, in der die Autoren für eine handlungsorientierte Medienpädagogik, die an den Erfahrungen der Kinder und Erzieher anknüpft, plädieren. Eine Fundgrube für die medienpädagogische Arbeit. (Bardtenschlager Verlag München, 1983/1984; 4 Bände, zus. 758 S., 13,80 – 16,80 Mark). Th. Th.

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