Management-Symposium St. Gallen

Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt...“ ist die Parole Nummer eins, mit der wir Jugendlichen heute konfrontiert werden. Spuckt in die Hände, packt an, arbeitet, und der Karren läuft wieder.

Parole Nummer zwei ist der idealisierte Begriff des „Aufschwungs“. Die neuen Wirtschaftsgurus sind die Konjunkturpäpste geworden, die uns regelmäßig verkünden, um wieviele Prozente es nun wieder aufwärts- oder abwärtsgegangen ist. Wohlbefinden ist quantifiziert und wird von Experten verschrieben.

Parole Nummer drei kommt schließlich in dem gängigen Minderwertigkeitskomplex zum Ausdruck, der Eurosklerose, der europäischen Krankheit. Die Japaner sind besser, die Amerikaner sind besser, und wir sind unfähig. Daher – so heißt es – brauchen wir ein Silicon Valley, brauchen wir die japanischen Tugenden.

Nach diesen drei Parolen wird uns dann das Konzept der „Wende“ serviert. Ein Schlagwort, das recnt beliebig interpretiert werden kann:

– für viele Grünen heißt es „zurück zur Natur“;

– für viele Gewerkschafter „zurück zum Klassenkampf“;