Hundert Geschichten, Fabeln, Gedichte, Reime, Lieder, Bilder, Comics und Bildgeschichten für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind versammelt in

Renate Boldt / Gisela Krahl (Hrsg.): „Das Rowohlt rotfuchs Lesebuch“; Rowohlt Tb. 5204, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek; 313 S., 6,80 DM.

Anlaß dieses rotfuchs-Readers ist das fünfundsiebzigste Jubiläum des Rowohlt-Verlages, zu dem eine „neue Reihe“ auf dem Markt erscheint.

In eben dieser Reihe findet sich auch eine Anthologie der Panther-Bücher, die vor allem für „Leser zwischen den Generationen“ gedacht ist –

Jutta Lieck (Hrsg.): „Das Rowohlt panther Lesebuch“; Rowohlt Tb. 5202, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek; 318 S., 6,80 DM.

Mit dem ersten Satz ihrer Kommentare formuliert Jutta Lieck zugleich ein Motto der Reihe: Jung: am Sprung.“ Darin spiegeln sich Vitalität und Hoffnung, Aufwärtsstreben und Verfehlenkönnen gleichsam als Programm. „Der Panther ist ein Bild. Am Sprung.“ Seit 1978 springt der Panther und drückt Lebensgefühle junger Erwachsener aus. Im panther-Lesebuch finden sich diese in acht Themenkreisen wieder – als „Lesegefühle“, „Großstadtdschungel“ (das heißt Szenen aus der Kindheit, aus der Familie, Wohnszenen, Schulszenen, Arbeitsszenen), „Frauenzauber“, „Rückspiegel“, „Musikzirkus“ und „Reisefieber“.

Das rotfuchs-Lesebuch blickt bereits auf eine solide und anerkannte, auch beliebte Tradition zurück. Es ist eingelöst, was das Buch ankündigt: Man begegnet den Helden der schönsten und originellsten rotfuchs-Bücher. Man liest einen „Querschnitt durch das rotfuchs Kinderprogramm und zugleich einen Ausschnitt aus zehn Jahren moderner Kinderliteratur“. Die Mischung aus Spielerischem und Didaktischem, aus Gute-Nacht-Geschichten und kritisch aufklärerischen Texten, aus Spaß und Aufrütteln kehrt in den Untertiteln der thematischen Kreise wieder. Da heißt es: „Von dir und mir und unseren Nachbarn“, „Von Nixen, Hexen, Vampiren und anderem Gespuk“, „Von kleinen und großen Erkenntnissen“, „Von Kindern, die sich was trauen“, „Von Gaunern, Ganoven und ganz großen Künstlern“ und lapidar „Tiergeschichten“.