Die Contadora-Staaten haben ihren Entwurf für einen Friedensvertrag den Regierungen von Nicaragua, El Salvador und Honduras überreicht. Mexiko, Kolumbien, Venezuela und Panama sehen in ihrem Plan den Abzug aller ausländischen Militärberater und einen Truppenabbau in Mittelamerika vor.

Zum Wirtschaftsgipfel des Ostblocks, dem ersten Gipfeltreffen des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) seit über zwölf Jahren, trafen sich in Moskau die Chefs von neun regierenden kommunistischen Parteien.

Bogdan Lis, Führer der Untergrundorganisation der verbotenen polnischen Gewerkschaft „Solidarität“ in Danzig, wurde festgenommen. Lis gehöre zu den Mitbegründern der „Solidarität“ und war später Mitglied des engsten Führungsgremiums der Gewerkschaft.

Javier Pérez de Cuellar, UN-Generalsekretär, erhielt Zusagen der irakischen und der iranischen Regierung, ihre Bombenangriffe auf die gegnerische Zivilbevölkerung einzustellen.

Den Ausnahmezustand hat die peruanische Regierung über das gesamte Land verhängt, um den Streik von rund 600 000 Angestellten des öffentlichen Dienstes zu brechen.

Geheime Kommando-Einheiten der amerikanischen Streitkräfte wurden nach einem Bericht der New York Times in Nicaragua, bei der Invasion Grenadas und im Libanon eingesetzt. Anfang 1984 hätten die amerikanischen Vereinigten Stabschefs eine „Behörde für gemeinsame Spezialoperationen“ zur Koordinierung eventueller Einsätze gebildet.

Karl Carstens sprach vor 150 000 Menschen beim Pfingsttreffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft in München. Die tschechoslowakische Regierung hatte wegen der Teilnahme des Bundespräsidenten ihren Botschafter aus Bonn nach Prag beordert.