Die Ausstellung klammert aus, ob und welchen Einfluß die experimentelle Photographie seines Bauhaus-Kollegen Laszlo Moholy-Nagy und die, Alexander Rodschenkos auf Kandinsky hatte und sie überläßt es dem Betrachter, den Gedankenaustausch zwischen ihm und Klee näher zu untersuchen.

Das Ende ist düster. Kandinsky mußte erneut Deutschland verlassen, die Nazis schlossen das von Dessau nach Berlin übersiedelte Bauhaus endgültig. In die Sowjetunion konnte und wollte er nicht zurückkehren, folglich wählte er das Exil in Frankreich. Ein weiterer Wendepunkt in seinem Leben, aber keine Wendemarke seiner Kunst. Das Jahrzehnt, das ihm noch zu leben blieb, nutzte er zu einem großangelegten Resumé seiner Kunst. (Kunsthaus bis zum 15. Juli). Helmut Schneider