Einfach hat es der Numerus-clausus-Emigrant bei der Suche nach ausländischen Medizin-Studienplätzen nicht. Deutschsprachige Universitäten in der Schweiz oder Österreich lassen keine Bewerber aus der Bundesrepublik zu. Wer die Studiengebühren (in den USA bis zu 40 000 Mark), Sprachkurse oder Eingangstests jedoch nicht scheut, kann sich in etwa 15 Staaten gute Studienchancen ausrechnen. So beschert die Marktlücke "Studienplatz" beispielsweise Rumänien und Ungarn begehrte Devisen, ab 8000 Mark Studiengebühr ist der NC-Geschädigte etwa an der Medizinischen Fakultät der Semmelweis Universität Budapest dabei. Die zuständigen Landesprüfungsämter erkennen Zeugnisse und Scheine teilweise an. Broschüren zum Auslandsstudium sind über den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), Kennedyallee 50, 5300 Bonn 2 und über EMSIS (European Studies Information Service), Postbus 601, 2240 NA Wassenaar, Niederlande, erhältlich.