Ich wage den Einwand, daß bei derartiger Daseinshaltung vielleicht ein Reifeprozeß nicht zufriedenstellend abgeschlossen wurde. J.P. protestiert energisch. Er beharrt darauf, daß der Mensch, weiß er erst einmal um die Verträglichkeit feuerzentraler Zonen, von Tragik angeweht wird... Überhaupt neige die Mehrheit europäischer Patienten dazu, Zahnersatz-Eigentum, und sei es noch so teuer gewesen, hartnäckig zu leugnen. Völlig entgegengesetzt verhielten sich Amerikas Prothesen-Träger. Ein ungebrochenes Verhältnis zur Kunst zeichne sie aus. Zahnersatz ist Kunst. Ein Kunstwerk hat schön zu sein. Schönes zeigt man. Deshalb lösen sie unbeschwert das Produkt von seinem Platz, damit Freunde es bewundern können. Nichts liegt ihnen ferner, als 32 ehemaligen guten Kameraden nachzutrauern. Und das gibt eigentlich zur Sorge Anlaß...

Es ist nicht zu übersehen, daß wir beobachtet werden. Auch der Inhaber der Nobelkneipe blickt zu uns herüber. Eindeutig grimmig. Einzelne Gäste an der Bar betasten ihr Kinn. Kein Zweifel, sie haben dem Gespräch zugehört. Wir sollten diskret verschwinden.