Rechtzeitig zu Ferienbeginn sind in der Schweiz, in Österreich und in Jugoslawien wieder ein paar Kilometer Autobahn mehr zu befahren.

Die Südseite der schweizerischen St. Gotthard-Alpenstraße war bislang eine chronische Staustrecke. Jetzt bringen zehn Kilometer neueröffneter Autobahn in der Levantina zwischen Chioggiogna und Giornico-Süd, im Anschluß an den Gotthard-Tunnel, erhebliche Entlastung für Reisende in den Süden.

Noch ist das neue Teilstück der Nationalstraße N 2 in Nord-Süd-Richtung (talwärts) nur auf einer Spur, in Süd-Nord-Richtung zweispurig befahrbar. Doch die provisorische Eröffnung bringt für die täglich etwa 18 500 Fahrzeuge während der Sommersaison spürbare -Verkehrsverbesserung. Die zusätzlichen Autobahnspuren sollen bis Jahresende bereit sein.

Dank dieser neuen Strecke wird die Aufhebung der Sperre für den Schwerverkehr bis zum 31. Oktober 1984 verlängert.

In der Westschweiz gibt es ebenfalls ein paar Kilometer Autobahn mehr. Ein Teilstück der N 5 wurde jetzt auf der Westseite des Neuenburger Sees fertiggestellt. Auf den 8,6 neuen Autobahnkilometern können das Nadelöhr Yverdon sowie das verwinkelte Städtchen Grandson umfahren werden.

Auch in Österreich hat sich einiges getan: Auf der Südautobahn wurden zwischen Villach und Arnoldstein 13 Kilometer Autobahn eröffnet. Mit der vorerst noch einspurigen Verkehrsführung in jede Richtung entfällt die zeitraubende Ortsdurchfahrt von Arnoldstein. Schneller voran kommen die Autofahrer zwischen Schönwies und Zams auf der Inntalautobahn: Am 6. Juli wurde hier ein sechs Kilometer langes Autobahnteilstück dem Verkehr übergeben.

Der immer noch stark beschädigte Teil des jugoslawischen Autoput zwischen Zagreb und Nova Gradiska kann nun umfahren werden: Auf der Autobahn von Zagreb nach Belgrad (zwischen Lipovljani und Okucani) wurden 36 Kilometer fertig. Leh