Schon im nächsten Jahr wollen Hamawaki und Paysen 10 000 Wagen in Japan absetzen, eine Traumgrenze, die Vorstandsmitglied Schönbeck bei Gründung der Tochter erst für das Ende des Jahrzehnts anvisierte. BMW bietet schon jetzt in Japan in der unteren Klasse den in Deutschland nicht erhältlichen BMW 325i an, damit soll der erst im Herbst folgende Mercedes 190 abgeblockt werden. Außerdem senkte BMW die Zinsen für die Fahrzeugfinanzierung auf 9,5 Prozent und damit auf die Hälfte dessen, was Yanase oder die japanische Konkurrenz verlangen. "Wir können die Finanzierung so preiswert machen, weil die Bonität unserer Kunden einmalig ist", meint Hamawaki. Daß man darüber besser in eigener Regie wacht, steht für die Asahi außer Frage: "Jetzt kann Daimler-Benz nicht einfach mehr zusehen."

Helmut Becker