Ein Denkmalpfleger und ein Graphiker begannen eines Tages, auf Bürgersteige und Plätze hinabzublicken und mit dem Photoapparat zu sammeln, was sie da entdeckten, zuerst in Kassel, alsbald auch in anderen Städten. Und so reifte die Idee, den kaum bemerkten Schatz bekanntzumachen. Die Absicht ist, Bürgern die Augen zu öffnen, aber natürlich auch, sie wachsam zu machen gegen die Asphaltierer. Jörg Katz und Uli Kreh nannten ihr Buch: „Pflaster – Kunst, die man mit Füßen tritt.“ Es enthält eine überraschend vielfältige, bunte Sammlung von Mosaiken, es unterrichtet freundlich über das Pflaster und das Pflastern, über die Arbeit der Steinmetze, die bevorzugten Ornamente (Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, Köln-Braunsfeld, 1984; 120 S., Abb., 98 DM).