Bis zu drei Lämpel:

lohnt das Lesen,

umgekehrter Lämpel:

lohnt nicht.

„Schulen im Exil“, hrsg. von Hildegard Feidel-Mertz. Auf den Spuren der deutschen Reformpädagogik nach 1933 fanden die Autoren unter anderem: Schulgründer und Ehemalige, Quäker- und Campschulen, die Odenwaldschule und Pitt Krügers Internat in La Coume. Diese Schulen entstanden teils aus der Notwendigkeit heraus, jüdische Emigrantenkinder schulisch zu versorgen, teils verstanden sie sich als Fortsetzung aufgelöster Institutionen wie der Walkemühle oder angepaßter Internate wie Salem. Die frühen Alternativpädagogen lebten mit ihren Schülern zusammen und versuchten – auch im Exil – Theorie und Praxis im Unterricht auf eine Nenner zu bringen. Interessante Materialien fast vergessener Schulexperimente. (rororo Sachbuch, Reinbek bei Hamburg 1983; 231 S., 14,80 Mark) D. S.

1 Lämpel

„Pädagogik, Medizin und Rechtswissenschaft im Atomzeitalter“ von Arnold Köpke-Duttler. So konstruiert wie der Titel ist das Buch, eine sich zumindest wissenschaftlich gerierende (und für manchen gehört dazu Unverständlichkeit) Abschweifung durch die Literatur von Illichs „Vom Recht der Gemeinheit“ bis zum „Schmerz des Tieres“. Ein gebundener Aufsatz, der Fäden zieht, ohne Linie. (Haag+Heerchen, Frankfurt am Main, 1983; 149 S., 16,80 Mark) G. G.

1 umgekehrter Lämpel