Beim schwersten Schiffsunglück im Hamburger Hafen nach dem Kriege waren nach ersten Meldungen Dienstag abend 23 Menschen ums Leben gekommen. Die Barkasse mit einer Geburtstagsgesellschaft (47 Gäste) an Bord war vom Seil eines Schleppzuges unter Wasser gedrückt worden.

Für Tempo 100 auf Autobahnen, Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 30 in Wohngebieten – versuchsweise für vier Jahre – sprach sich die SPD-Bundestagsfraktion in einem Antrag an die Bundesregierung aus.

Erich Honeckers Glückwunsch zum 73. Geburtstag seines sowjetischen Kollegen Konstantin Tschernjenko wurde von den sowjetischen Medien zensiert: Die Sowjetbürger erfuhren nicht, daß Honecker dem Kreml-Führer ausdrücklich „Gesundheit“ und „Schaffenskraft“ gewünscht hatte. Dafür wurde ein scharfer Angriff auf den „Imperialismus“ in das Glückwunschtelegramm hineinredigiert.

Jakow Rjabow, Wirtschaftsfachmann und ehemaliger ZK-Sekretär, wurde vom Obersten Sowjet der UdSSR als Nachfolger des während der Leipziger Messe gestorbenen Leonid Kostandow zum stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt.

Mit Elisabeth Kopp wurde in der Schweiz zum ersten Mal eine Frau Mitglied der Regierung. Die 48jährige Juristin aus Zürich, Kandidatin der konservativen Freisinnig-Liberalen Partei (FDP), tritt die Nachfolge von Justiz- und Polizeiminister Rudolf Friedrich an.

Beate Klarsfeld, bekannt geworden durch die Verfolgung ehemaliger Nazi-Verbrecher, wurde vom französischen Außenminister Cheysson zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.