Stfill wir nas vor: fa da paar Jahren smd viele fener Bacher, die im lÄeraartsil der ZET beswodsea werden, praktisch nicht mehr fctnffica. Der Jesewile Kinde, der seine Buchhaiidluag betritt, Badet sie nicht vor ad kaum äe aach nicht bestdfcm Was ist geschehen? Sek der Dorchföcheraag der PreJsbMaag im BuchhandeJ hat sich der schon znwoc beseefaeade TreMl zu och Wareafaäaseni 1" JA vernarb. Die kleineren Buchhandlungen haben überall aufgeben müssen; <£e gröSerea haben ihr Sortiment radikal eingeschränkt und sich ebenfalls in Supermärkte verwandelt, um rnithaiten zm können. Dean nach de Verfai der PnEisbiaduijg war die Hattspanne der Buchhändler unter denn Konkurrenzdruck gewaltig gesehraHHrft mid & Bücher warea billiger porden (was die ahsaagslGsea Kuaden klassischem Typs weefeckt hatte); jetzt äst eia Geschäft nar irodi ma fchen Büchern zm aaeben, bei deaea oofcr Afassaz garaSQert ia. Ika Bii SB Ärnrkt (ia deai es, wk jedem Sapermarkt, praktisch niemanden mehr gibt, der etwas von der "Ware" ver$teBt) wird dem Suaden bedeutet, za habea sei nur, was in Regal ssehe. Besrffflfflgem voa Bichera, die nickt "in unserem Angebot sind, siod sieht ffiögjieh — za kosseaaBfweffldifi. Dosa dfe BarsortiBeHa, die Ga&häodler des Buchhandels, tue früher fast jedem Buchhändler inaetfealb eiies oder zweier Ta die von ihm bestellten Bacher liefern konnten, sind aaca TfwscfawBadea, bzw. Haken ski auf dss vo& dea SusenBarfa KäiKa fetiegz MniBalDgramm amgestelit. AI die anderen Bücher gii?t es BHT aodi arf einem esöeiisdeB Markt fir Liebhaber, der traa OB paar AaÄeBseitera aad Sber den Versa! bedient wird, Aber auch das nicht mehr lange. Dean nach dea BaeUäiwiera wdea ismaer msoa: Veriage ia Schwierigkeiten kommen. Die großen werden verzweüeb BBS ihren Aateü ssa dem Enieitssaftiment der SepenBärte &qrfäi; aad da dort wegen der Usa£Q5eacsbiIiIt :mar Titel eäje Chaace hdbea, die äaea besänimtea Miiwiestdssatz erwarten fassen, kiöozesttiert sich aBes auf solche Bü~ eher. Kkine Verlage, dk solche Titel IA großen werden striche Bädher fik iJaa riscbea Ifafa BOT Befaenher (uad aiar ia ÄMmschea Preisea) machea - a fceibaa mm FacfesRerlagen. Ein Gedichtband, wenn er aicht gerade von Wolf Wondratschek ist, wird 50 Mar£, eia Roman, außer von Günter Grass oder Konsaik, wird 3 00 Mark kosten. Umd oock ia Säiick wdWer das (ür ein tfortuw Szeaa IA, im. Unsere literarische Kultur hingt sehr wohl aa einer c$iaits£ati r i@@ atuä iMesi iifiEciii!i3iM£fi£3üsehen Infrasrruktur. Und dk Magt am fesßaa Ladenpreis. Der feste Ladenpreis aber ist in Gefahr — durch die Klage einer teaazüsiscfeen Ketse fir Ktdturkonsum Arriksl gegen das französiscfae Preisseien mit den Römischen Varttägea Wie das Verfahreß vor dem Estnapaisdiea Gerichtshof ausgeben "wnsl — Unefl wäii fer Afan g des korameaden Jahres erwaaet , ist offen. Zur Einschätzung der Lage amiß maa wissen, daß die EG Kommissioa sich stur §ege@ ]ede PreJsfciu.

valent ist: An Wafaewierbsbesclgärjkang en im ai(und :der in das Geschiebe lisrrer wirtsckafüicfesr faleressea Bui aaf ein äds, issä Bücäiern. JDa Ware seso, aber es ren, daß das Bach wie in beliebiges Pröiskt behand efe wcKäeta jMicß: Man Boaohl es und es mr, weaan sicher ist, Jafi in Fai! <eii pKÄtabfer Aifesatz garantiert isa. Bas ist : Van emzefeea mea der V eät aiaä Bucithandier, Jür jedes ÄPäAfc säefe da: aew"

Grenzen Siiciaangebois, daran hängt ein Stück unserer Kul~ äatr.

Diese Fcirjienjxig eü&Jgt über eine iadirefete statrfidhe SSÜWBEIBO, den 1hitfin 54eitrwaffi6eoersaffi fer Söder und dfasfa äss SysKaa der Jesten sichert AD die Vielfalt der ssd die Breffie ihres Angebots. Das idtt optäniai, Aer ei ia einzigartig in der "

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varaa. Besänmfie Laäenäieaeia jn lahnhöfen und tair noch ieks Einhekssorsich das zum Galen (föröfe fährt Sarriment) oder zum Schleckten ausPtretern ansr noch auf der Basis man der GroSfeäadler unssres Steife iier angeiaEch sirbjektwjsn m aiigeBlelken JBunhfcändiern sollen die harten iHformaiionen über Äteauzchancen das Ansebsi bessimmen. Der Inhaber ist, so wörilkh, nicht smdir bereit, ii UTtbckanTiCe Marfctchancen zu mssesaaen" l>ie larumseMausgAwindkeit wird so jäfemKS Knasriam fer den Bfeiierbereits kauf durch den Sortimenter. Es ist leicht zu sehen, daß du Verfall der Preisbindung diese bedenkliche Entwicklung gewaltig beschleunigen Frankreich, 4sts unter Giscard die Preisbindung aufgegeben hatte, "Die Zeit der freien Buchpreise äaBsesrtt mcäst ioel länger als zwei Jahre - zwölf Monate mehr, davon bin ich überzeugt, hätten den ftacMiandel völlig minien So der Direktor der Pariser Edition de Minuit. Darum war eine der ersten Aktionen der neuen sozialistischen ReWiedereinführung der Preisbindung , durch die "loi Lang" voffi August Gertaa g een dieses Gesetz klagt jetzt die erwähnte iranzSsische Discount Kette (die sich übrigeas aaf daa deutschen Markt - mit deutschen Büchern — ausdehnen wiüj. Die Versicherung der Bundesregierang, die Klage betreffe deutsche Preäsrnsjdiang nicht (da diese, anders als die französische, matt durch Gesetz, sondern durch priwatwHtchaiJiche Verträge gesichert sei), ist allzu sdaracfedM. Denn technisch geht es vor allem um verständlich (können Großunternehmen auf diesem ädern festen Ladenpreis - zwar nicht mit eillal — 3to Fall bringen, wohl aber durchlöchern and mittelfristig zerstören. Auf dem nationalen Gesetz- und Verordnungswege wäre einer S01cfaen iEntwicklung nicht beizukommen. Wir uÄfci eJaen Beschluß des EG Ministerrates über BercichsaBsnahinen" brauchen, der gegen die ablehnende Kommission durchzusetzen wäre; wir würden afeo eine europäische Solidarität derjenigen Mahnen brauchen, die feste Buchpreise haben und festhalten wollen.

fa frfe Falle aber brauchen wir schon jetzt im %eoen Lande eine hellwache Öffentlichkeit und eine Meinungsbildung, die im Bundestag hoffentlich äifoer die Parteigrenzen hinausreicht und die Hegiening zwingt, in Brüssel Farbe zu bekennen. Una SA dieser Öffentlichkeit gehören wir alle Zeitungen, Buchhändler und Leser.