Benigno Aquino, der im August 1983 auf dem Flughafen von Manila erschossene philippinische Oppositionsführer, war das Opfer einer Verschwörung höchster Offiziere des Marcos-Regimes. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission zur Aufklärung des Mordes. Abweichend vom Urteil der Kommissionsvorsitzenden beziehen vier Mitglieder des Ausschusses auch den Stabschef der philippinischen Streitkräfte und engen Marcos-Vertrauten Fabian Ver zum Kreis der Verschwörer.

Margaret Thatcher hat nach dem Bombenattentat von Brighton Sympathien bei den englischen Wählern gewonnen. Umfragen zufolge führen ihre Konservativen jetzt wieder mit zwölf Prozentpunkten vor der Labour Party, nachdem die beiden Parteien monatelang fast gleichauf lagen.

Mit 600 Schuß hat ein irisches Fischereischutzboot einen spanischen Trawler versenkt, dessen Besatzung unerlaubt in irischen Hoheitsgewässern fischte und sich nicht überprüfen lassen wollte. Alle Seeleute wurden gerettet.

Andrej Sacharow hat nach Angaben seiner Moskauer Freunde das Krankenhaus verlassen und lebt wieder mit seiner Frau Jelena Bonner in ihrer Wohnung in Gorki.

Südafrikanische Polizei und das Militär haben die schwarze Township Sebvokeng bei Johannesburg durchkämmt und über 250 Menschen verhaftet. Bei den Unruhen in Sebvokeng sind in den letzten zwei Monaten 65 Menschen von der Polizei getötet worden.

Zum ersten Mal sitzen österreichische Grüne in einem Landtag. Bei den Wahlen in Vorarlberg kam die Grüne Partei auf 13 Prozent der Stimmen.

Artur Rudolf, Raketenforscher im Dienste Hitlers und später bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa für die Mondlandung verantwortlich, mußte die USA verlassen, weil man ihm die Mißhandlung jüdischer Zwangsarbeiter während des Krieges vorwirft.