Ruhrkur: Dortmund zeigt in seinem Museum für Naturkunde bis zum 15. Februar 1985 eine Sonderausstellung zum Thema "Heil- und Küchenkräuter". Der Informationsdienst Ruhr betont den Praxisbezug dieser Schau. So sollen die Besucher der Ausstellung, deren Exponate aus Museumsbeständen und aus Leihgaben zusammengetragen wurden, beispielsweise nützliche Kenntnisse für das Sammeln, Konservieren und Verarbeiten solcher Kräuter erwerben können; auch Vorschläge für eigene Kräuterpflanzanlagen hält das Museum parat.

Waffengang: Antwerpen hofft auf viele Sammler und Besucher, wenn es am 17. und 18. November (jeweils von 10 bis 18 Uhr) seine 6. Messe mit historischen Waffen veranstaltet. In der Verkaufsschau werden Waffen aller Art von archäologischen Funden bis zu Kriegsgerät aus dem Zweiten Weltkrieg vorgestellt, auch Uniformen und Ehrenzeichen werden in der "Rotunde Wezenberg" (G. Legrellelaan 2, B-2018 Antwerpen) zu sehen sein. Speziell zu diesem Anlaß zeigt das Ethnographische Museum der Stadt eine Sonderschau mit Waffen aus dem einstigen Niederländisch-Indien. Auskunft beim Städtischen Verkehrsamt, Suikerrui 19, B-2000 Antwerpen, Telephon (003231) 32 22 84.

Glutvoll: Die Bayerische Zugspitzbahn (Postfach 1 46, 8100 Garmisch-Partenkirchen, Tel. [0 88 21] 58 11) hat ein alpines Naturspektakel in seine jüngste Urlauberpauschale eingebaut: Vielleicht, so schreiben Oberbayerns Touristikwerber, erlebe man einen Sonnenuntergang mit Alpenglühen, wenn man nachmittags ab Garmisch-Partenkirchen oder Eibsee zu Deutschlands Spitze auffährt, zu Abend speist, im Hotel Schneefernerhaus übernachtet und für all dies einschließlich Frühstück am nächsten Morgen 92 Mark zahlt. Die Zugspitzbahnler bitten aber um Voranmeldung, möglichst sogar sieben Tage vor der Auffahrt.

Pilspfad: Die Fränkische Schweiz soll nun auch der Gattung der eingefleischten Pils- und Exportfreunde erschlossen werden. Der Verlag Hans Carl in 8500 Nürnberg 11 hat einen entsprechenden "Wanderführer für Biertrinker" herausgegeben. Die beiden Autoren Dietrich Höllhuber und Wolfgang Kaul haben 22 maßvolle Rundwanderwege erarbeitet – Routen, die an Brauereigasthöfen entlangführen, welche noch eigengebrautes Bier ausschenken.

Zügig: Da sitzt man beim gemütlichen Plausch in einem holzgetäfelten urigen Alphüttli, und wenn’s dabei ein bißchen schunkelt und wackelt kann es daran liegen, daß die Räume rollen: Die schweizerische Bodensee-Toggenburg-Bahn vermietet nostalgische und heimelig ausstaffierte Waggons für Sonderfahrten. "Amor-Expreß" heißt der Zug, der auf der Strecke Romanshorn-Herisau-Nesslau eingesetzt wird. An einen Triebwagen können fünf verschiedene Waggons angehängt werden, eine Fischerstube, eine Carrozza Romantica oder ein Hochzeitswagen stehen zur Wahl. Zu zahlen sind für das zügige Vergnügen von 1140 Franken an; dafür haben auch 40 Personen in Stube oder Hüttli Platz. Auskunft: Reisedienst Bodensee-Toggenburg-Bahn, Postfach, Ch-9001 St. Gallen.