Der internationale Wert der Mark entscheidet sich auf zwei Märkten, im Europäischen Währungssystem (EWS) und auf dem Dollarmarkt. Da die Mark gegenwärtig relativ schwach ist, gibt es im EWS keine Zerreißproben, die zu Auf- und Abwertungen führen müßten. Interessant, weil unberechenbar, ist zur Zeit nur der Dollarmarkt. Seit der letzten deutlichen Abwärtsbewegung bewegt sich der Dollarkurs seit vier Monaten in engen Grenzen. Am 27. Februar rutschte er von 3,469 auf 3,315 Mark ab. Seither ist er nur zweimal, am 19. und 22. April unter drei Mark gesunken – trotz Zinssenkungen in Amerika, langsamerer Gangart der Konjunktur und bescheidener Kürzungen des Haushaltsdefizits. Es sieht so aus, als würde die "weiche Landung", der allmähliche Rückgang des Dollarkursus, gelingen.