Ein überwiegend optimistisches Bild der konjunkturellen Lage in der Bundesrepublik zeichnet die Deutsche Bundesbank in ihrem jüngsten Monatsbericht. Die mit der anhaltenden Auslandsnachfrage einhergehende Produktionsausweitung im Investitionsgütergewerbe rückt zunehmend in das Zentrum der wirtschaftlichen Erholung. Die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt sind nach Ansicht der Bundesbank weniger ausgeprägt. Daß die Zahl der Arbeitslosen sich auch im dritten Jahr des Konjunkturaufschwungs auf eher leicht erhöhtem Niveau bewegt, führt die Bundesbank insbesondere auf den starken Zustrom von Berufsanfängern zurück.

Um 17,6 Prozent auf insgesamt 109,46 Milliarden Mark sind im letzten Jahr die Unternehmergewinne vor Steuern in der Bundesrepublik gestiegen. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft haben sich die Erträge damit im dritten Jahr nacheinander verbessert. Der tiefe Gewinneinbruch der vorhergehenden Jahre wurde nominal wettgemacht.