Über 3000 Unfälle ereignen sich alljährlich im Herbst auf den deutschen Autobahnen – schuld ist der Nebel. Laut ADAC müssen Pkw-Lenker in mehr als zwanzig Autobahnbereichen (verzeichnet auf der nebenstehenden Graphik) besonders häufig mit Nebel rechnen. Der ADAC nennt wichtige Regeln, die die Gefahr von Unfällen im Herbstdunst verringern können: Autobahnfahrer sollten auf den Gegenverkehr achten; haben entgegenkommende Fahrzeuge am Tage Licht angeschaltet, ist wahrscheinlich ein „Nebelloch“ nah, Abblendlicht muß dann eingeschaltet werden. Nebelscheinwerfer und -schlußleuchten werden erst dazugeschaltet, wenn die Sichtweite geringer als 50 Meter ist. Die Geschwindigkeit sollte der Sichtweite angepaßt werden. Wenn der Autofahrer nur von einem Leitpfosten zum nächsten sehen kann, gilt die Faustregel: auf Landstraßen nicht schneller als 50, auf Autobahnen höchstens 70 Stundenkilometer. Der Sicherheitsabstand muß bei Nebel vergrößert werden, er sollte möglichst doppelt so groß sein wie bei normaler Sicht. Wer am Rücklicht des Vordermanns klebt, kann im Notfall nicht rechtzeitig anhalten. Scheibenwischer müssen eingeschaltet werden, denn starker Nebel schlägt sich als Wasserfilm auf der Windschutzscheibe nieder und behindert so zusätzlich die Sicht. Grundsätzlich sollten Autofahrer bei einem Stopp des Verkehrs sofort die Warnblinkanlage einschalten.