Mit 86,3 Prozent waren die Kapazitäten der Investitionsgüternersteller im September diesen Jahres noch besser ausgelastet als im Spitzenmonat März 1980. stung hingegen kaum verändert, wie das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung meldet.

Die Auftragseingänge bei der deutschen Industrie sind von August bis September um knapp zwei Prozent zurückgegangen. Die Inlandsbestellungen nahmen um ein Prozent, die Auslandsbestellungen um vier Prozent ab.

Bei nur leicht zunehmendem Rohstoffverbrauch und reichlichem Angebot werden sich die gedrückten Preise nach einer Analyse des HWWA-Instituts für Wirtschaftsforschung in Hamburg auch im kommenden Jahr nur wenig verändern. Die Nachfrage werde nur langsam steigen, das Angebot aber reichlich bleiben.

Die meisten deutschen Stahlunternehmen schreiben derzeit schwarze Zahlen. Die Rohstahlkapazitäten sind derzeit zu etwa 80 Prozent ausgelastet.

Mehr als acht von zehn importierten Automobilen in Japan kamen in den ersten zehn Monaten dieses Jahres aus der Bundesrepublik. Deutsche Hersteller steigerten ihre Lieferungen um 24,8 Prozent auf 33 202 Wagen.

Der Energieverbrauch in der Bundesrepublik wird nach Einschätzung der Esso AG bis nach Jahr 2000 nur noch geringfügig steigen. Der Grund dafür ist die steigen. Sparsamkeit der Verbraucher sowie der Strukturwandel in der Wirtschaft. Schon in den vergangener Jahren wurden beispielsweise Haushaltsgeräte produziert, die mit bis zu 30 Prozent weniger Strom auskommen ab ihre Vorgänger.

Mindestens 70 Prozent der Beschäftigten brauchen bis 1990 Grundkenntnisse in der Datenverarbeitung. Heute verfügen nur etwa 18 bis 22 Prozent über das künftig erforderliche Basiswissen, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fest.

Die Rentenversicherer haben derzeit keine akuten Sorgen. Die Kassen sind gefüllt und es wird nicht nötig sein, wie im Vorjahr, beim Bund oder bei Banken ein Kredit aufzunehmen, berichtet der Verband der Deutschen Rentenversicherungsträger.