Die Klagen sind so alt wie das Klonen: Unverständlich sei das, was aus den Labors der "neuen Biologie" nach außen dringt. Kein Wunder, daß viele Laien zu den alten Mythen greifen, um eine gewisse bildhafte Vorstellung vom Eingriff ins Erbgut zu bekommen. Und dabei stoßen sie leider immer wieder nur auf den Homunkulus und die "Schöne neue Welt". Wer ahnt schon, wie sauber und fröhlich der moderne Gentechniker zu Werke geht! Mit einem Lied auf den Lippen zerteilt er – schnipp-schnapp – die Erbsubstanz DNA, um die freigewordenen Gene flugs neu zu kombinieren. Aus den gezielt veränderten Organismen zieht er dann identische Kopien, eben Klone. Unser gentechnisch versierter Mitarbeiter Vector Hugo hat die neuen Zunftgesänge der Biologen belauscht und in einen uns allen vertrauten musikalischen Rahmen gestellt.

DER BESTE KLON

("Kein schöner Land")

1. Ich bin so oft voll’ Ideal,

oft ganz euphorisch, oft voll Qual,

nachts aufgesessen, hab nichts gegessen,

so manches Mal.