Sehr geehrter Herr Präsident, Parteivorsitzender, Kanzler, Minister, Generalsekretär, General, Abgeordneter!

Zum Jahreswechsel drängt es uns, Ihnen zur Entlastung unseres Gewissens zu versichern, daß wir Sie nie und gar öffentlich! – als total..........bezeichnet haben. Total ist unserem Wortschatz fremd. Der Wahrheit zuliebe konnten wir es uns allerdings nicht versagen, Sie mit der.......... Affäre in Verbindung zu bringen, wobei wir allerdings nie so weit gingen zu behaupten, daß Sie bei der Verschleierung skandalöser Machenschaften Ihre Hand im Spiel hatten, das galt nicht für sämtliche Finger Ihrer Hand!

Ihr Vorwurf, wir hätten in unstatthafter Weise Ihre Ehefrau ins Spiel gebracht, und sie aufgefordert, endlich alle Karten auf den Tisch zu legen, trifft uns schon darum nicht, weil wir gar nicht wußten, daß Sie mit Frau...... sogar verheiratet sind!

Zerknirscht räumen wir allerdings ein, daß wir Ihren (angeblich) im NDR (ZDF, Deutschlandfunk, Schwarzwälder Boten) geäußerten Satz: "................"aus dem Zusammenhang gerissen haben, weil uns dieser Zusammenhang offenbar entgangen war. Hingegen haben wir nie – wir wiederholen: nie! – gegen Sie den Vorwurf erhoben, Sie hätten sich in der Auseinandersetzung um den (die, das)..............von ausgepichten Dunkelmännern hinters Licht führen lassen, sondern allenfalls angedeutet, daß Sie in der bewußten Angelegenheit – Sie wissen, was wir meinen? – schlicht............ haben. Das wird man ja noch sagen dürfen!

Was Ihren kürzlichen Auftritt in der TV-Show Dalli-Dalli (Wo bin ich?, Was ist bloß mit mir los?) betrifft, so lag es uns fern zu behaupten, er sei der absolute Tiefpunkt an...............gewesen. Wir haben dort schon noch Schlimmeres über uns ergehen lassen müssen!

Um ein weiteres Mißverständnis aus der Welt zu schaffen: Wir haben Ihnen nicht mangelndes Sprachgefühl vorgeworfen, sondern nur zu verstehen gegeben, Ihre Rede in...........habe uns die Sprache verschlagen.

Nun aber zu Ihrer Forderung, in Zukunft zu unterlassen, öffentlich zu behaupten, Sie hätten am..... .....in..............bei einem Treffen mit........... die Spendenquittungen (Geheimdokumente, Namenslisten, Pornophotos, Geldscheine) in einem gelben Umschlag persönlich überreicht. Der können wir nur stattgeben, wenn Sie Ihrerseits Ihre Verleumdungen öffentlich zurücknehmen, wir hätten unter dem Pseudonym Herbert Lichtenfeld die TV-Serie "Schwarzwaldklinik" verfaßt. Auch unsere Ehre, werter Herr...... ....ist unantastbar. Die lassen wir uns nicht abschneiden – nicht einmal von Professor Brinkmann!