Eisdiele: Eine Eisbahn mitten in der Stadt, umgeben von Theatern, Cafés, Restaurants und Diskotheken – so etwas gibt es beispielsweise in Amsterdam. Seit fünf Jahren werden im Winter die Terrassenstühle auf dem Leidseplein für die kleinste Schlittschuhbahn Europas beiseite geräumt. Jeder kann dann hier auf schmalen Kufen seine Bahn ziehen oder Pirouetten drehen – oder auch einfach nur von einer der geheizten Caféterrassen aus den Läufern zuschauen. Die Schlittschuhbahn ist täglich geöffnet und gratis zugänglich. Das Eis-Vergnügen wird bis Mitte März dauern, dann wird wieder für frühe Sonnenanbeter Platz gemacht. Auskünfte: Niederländisches Büro für Tourismus, Laurenzplatz 1-3, 5000 Köln 1.

Sailschaft: In Feld am See - Afritz hat sich vor einem Jahr die erste und bisher einzige Eissurfschule Österreichs etabliert; in diesem Winter kann sie mit einer neuen Erfindung aufwarten – dem Skisailer. Das ist eine nur 800 Gramm leichte, universelle Masthalterung für alle herkömmlichen Mast- und Riggtypen. Diese Halterung verbindet den Segelmast nicht etwa mit einem Brett oder Boot, sondern mit den Schuhen. Die Eissurfer können also auch mit Schlittschuhen oder Ski über die kalten Flächen sausen – getrieben vom Winterwind. Als Schulungsrevier dienen die zugefrorenen Alpenseen. Neben dem praktischen Teil wird auch Theorieunterricht mit Gerätekunde gegeben, Film- und Videoabende sowie eine Videoanalyse sollen die Kenntnisse vertiefen helfen. Für einen Drei-Tage-Kursus sind rund 86 Mark zu zahlen, für eine Privatstunde werden etwa 33 Mark berechnet. Auskünfte: Verkehrsamt, A-9544 Feld am See – Afritz.

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Seniorenklasse: Skifahren soll bis ins hohe Alter Spaß machen, meint man in der Skischule Royer/Ramsau und erteilt Senioren speziellen Skiunterricht. Die Lektionen richten sich nach dem österreichischen Skilehrplan; jedoch wird darauf geachtet, daß auch ältere Skifreunde eine Chance haben, richtig die Hänge herunterzukommen. Zwischen dem 8. und 22. März kostet die Sieben-Tage-Pauschale – unter anderem mit Halbpension, Transfer zu allen Liften, fünf Tagen Skikurs und -paß sowie ärztlicher Betreuung – von rund 597 Mark an. Wer keine Ausrüstung mitbringt, erhält gratis Leihski. Langläufer zahlen für ein vergleichbares Programm von rund 495 Mark an. Auskünfte: Österreich-Information, Tesdorpfstraße 19, 2000 Hamburg 13.

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Heidenspaß: Drei Tage lang die Kalorientabellen vergessen müssen Urlauber, die im Silencehotel „Heide-Kröpke“ in Ostenholzer Moor in der Lüneburger Heide ein Winterwochenende verbringen. Dort wird dann nämlich vor allem deftig gekocht und kräftig geschluckt: Am ersten Tag beispielsweise wird eine Wurstplatte aus eigener Hausschlachtung serviert, dazu Haidmärker Korn. Frühstück wie bei Muttern gibt’s am zweiten Tag, ein Salatbüfett, ein Grünkohlessen. Am dritten Tag ist eine Wanderung zur Lönshütte geplant, als Wegzehrung werden Ratzeputz oder Heidegeist mitgenommen; Rippenbraten mit Backobst und Kartoffelklößen, Buchweizengraupensuppe und Apfelpfannkuchen gilt es dann zu vertilgen. Diese Winterwochenendpauschale kann noch bis zum 9. März gebucht werden, berechnet werden alles in allem 188 Mark. Auskunft: „Heide-Kröpke“, 3031 Ostenholzer Moor, Tel. (0 51 67) 2 88.

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Iglusion: Man muß nicht in die Arktis reisen, will man es den Eskimos gleichmachen und in einem eisigen Iglu übernachten: Ins Schweizer Wildhorngebiet oberhalb von Lenk können Wintersportler zu „Skiwochen im Iglu“ anreisen. Schlafen werden die „Freizeit-Eskimos“ in einem selbsterstellten Iglu auf etwa 2500 Metern Höhe, die Schneehütte soll gleichzeitig als Basislager für Skitouren während der Woche herhalten. Auskünfte: SSR-Reisen (Schweizerischer Studentenreisedienst), Bäckerstraße 4, CH-8004 Zürich, Tel. (0041 1) 2 42 30 00.