„Der Bundeskanzler sieht den Ermittlungen mit Ruhe entgegen.“

Regierungssprecher Friedhelm Ost über das Ermittlungsverfahren gegen Bundeskanzler Helmut Kohl„Ich will Ihnen etwas sagen: Zwar liebe ich meine Partei sehr, aber Falschaussagen mache ich nicht.“

Friedrich Halstenberg

ehemaliger SPD-Schatzmeister, im Hamburger Parteispendenprozeß

„Ich bin immer noch Präsident der Republik der Philippinen, was auch immer irgend jemand sagen mag.“

Ferdinand Marcos

philippinischer Staatspräsident

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„Wir haben noch einen langen Kampf vor uns.“

Corazon Aquino philippinische Oppositionsführerin

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„Wer mit kommunistisch geführten Regierungen spricht, der muß wissen, daß sie sehr langfristig denken.“

Helmut Kohl

Bundeskanzler

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„Die wiederholte und aus jedem Zusammenhang gelöste Verbreitung meiner mißbilligten Äußerung ist geeignet, Schaden für unser Land und die Stadt Korschenbroich zu bringen.“

Freiherr von Mirbach Graf Spee Bürgermeister von Korschenbroich, bei seinem Rücktritt

„Wir müssen aufpassen, daß wir nicht auch in dem klebrigen Sumpf von Anstand und sozialem Frieden einsacken.“ Rainer Trampert

Die Grünen

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„Laßt uns das Streikrecht verteidigen, laßt uns unsere Demokratie sichern, ich bitte Sie dabei um Ihre Unterstützung.“

Hans Janßen Vorstandsmitglied der IG Metall, auf dem Parteitag der Grünen

„Grüne Industriefeindlichkeit und kommunistische Verfassungsfeindlichkeit verbieten für die Gewerkschaften geradezu eine Bündnispartnerschaft.“

Horst Niggemeier

Sprecher der IG-Bergbau

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„Nach amerikanischem Gesetz ist er als unerwünschter und nicht registrierter Ausländer nicht zur Einreise berechtigt.“

Anita Stockmann

Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums, über Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier

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„Die CSU wird keine Gesetzesänderung unterstützen, die es der Polizei erschwert, Verbrecher aufzuspüren und festzunehmen. Wir sind gegen jede substantielle Änderung.“ Franz Josef Strauß

bayerischer Ministerpräsident, zu den Bonner Sicherheitsgesetzen

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„Ich glaube, es ist wichtig, Gorbatschow wissen zu lassen, daß dieser Schritt der Anfang einer langen Entwicklung ist, die die Bedingungen für die Emigration und die Menschenrechte verbessert; eine solche Politik wird der Sowjetunion neue Chancen geben.“

Anatolij Schtscharanski sowjetischer Bürgerrechtler, nach seiner Freilassung