Dick sein ist erblich: In bestimmten Familien sind Fettsüchtige häufiger. Nur stritten sich die Experten bislang, ob die Ursache dafür erblich oder durch falsche Eßgewohnheiten bedingt ist. Nun scheint die Kontroverse entschieden: üppige Körperformen sind erblich bedingt. Das legt eine amerikanische Studie nahe, die unlängst im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Eine Forschergruppe um Albert Stunkard von der University of Pennsylvania hatte den sogenannten Körpermasse-Index – ein Maßstab für Beleibtheit – von 3580 Männern und Frauen ermittelt, die im Kindesalter adoptiert worden waren. Danach verglich Stunkards Gruppe die Werte der Adoptivkinder mit dem Körpermasse-Index ihrer jeweiligen leiblichen Eltern und ihrer Adoptiveltern. Ergebnis: Die Indices von Kindern und leiblichen Eltern stimmten weitgehend überein, die von Kindern und Adoptiveltern aber überhaupt nicht. Freilich ist das Diktat der Gene nicht so übermächtig, als daß ein Übergewicht nicht durch Änderungen im Eßverhalten beeinflußt werden könnte.

Zwei Millionen Jahre alte Steinwerkzeuge hat ein internationales Forscherteam um den amerikanischen Anthropologen John Harris im Osten der zentralafrikanischen Republik Zaire entdeckt. Noch steht eine exakte Altersbestimmung sowie ein Analyse des einstigen Verwendungszweckes aus. Die ältesten bekannten Steinwerkzeuge, rund 2,3 und 2,4 Millionen Jahre alt, waren vor Jahren an zwei Fundstellen in Äthiopien entdeckt worden.

Auf dem Weg zum Neptun ist nun die amerikanische Raumsonde Voyager-2 nach ihrem erfolgreichen Vorbeiflug am Uranus. Die Sonde wird den fernen achten Planeten im Mai 1989 passieren.