Netzkarte: Langläufern soll in Oberstdorf auf die richtige Spur geholfen werden – die Kurverwaltung verschickt jetzt Karten für das gesamte Loipennetz. Schon zu Hause kann der Gast planen, wann er wo auf der Loipe zu sein gedenkt. Will er mal die leichte nehmen, die mittelschwere oder gar die schwere Spur ausprobieren? An der Halde können ganz eifrige Freunde der langen Bretter beispielsweise auch spätabends noch durch den Schnee schnüren. Selbst Hundebesitzer finden auf der Loipenkarte einen passenden Skiweg, wo der Vierbeiner nebenher laufen darf, Auskunft: Kurverwaltung, 8980 Oberstdorf, Tel. (0 83 22) 70 00.

Paßgang: Einen Fußgängerpaß verkaufen jetzt die Verkehrsbetriebe in Arosa an Winterurlauber, die nicht Ski laufen mögen. Mit diesem Pat können sie unbeschränkt im Ortsbus fahren und mit den Luftseilbahnen Weißhorn und Hörnli in die Höhe schweben. Ebenfalls in den Paßgebühren enthalten ist die Luftreise mit den Sesselbahnen Tschuggen und Brüggerhorn. Die Paß-Preise: rund 74 Mark für sieben Tage sowie rund 111 Mark für zwei Wochen. Auskünfte: Schweizer Verkehrsbüro, Kaiserstraße 23, 6000 Frankfurt, Tel. (0 69) 2 56 00 10.

Telegant: Jüngere Skifahrer kennen den legendären „Telemark“ wohl nur noch vom Hörensagen: Bis in die fünfziger Jahre stoben Wintersportler allerorten mit diesem eleganten Schwung durch den Tiefschnee. Doch mit dem Aufkommen der Sicherheitsbindungen und dem neuen Fahrstil geriet er dann in Vergessenheit. Heutzutage hat man die alte Schwungtechnik wiederentdeckt: In Bad Scuol im Unterengadin lernen nicht nur Nostalgiker, den eleganten Bogen rauszukriegen. Auskunft erteilt das Verkehrsbüro in CH-7550 Bad Scuol, Tel. (0041 84) 9 94 94.

Kürzertreten: Aus einem bewährten Hilfsmittel für Bergsteiger, die mit Firngleitern problemlos auch steile Schneerinnen überwinden können, hat man im Pongauer Ferienort Radstadt eine eigene Wintersportart für die Piste entwickelt. Die extrem kurzen Ski, Figln genannt, erlauben auch kürzeste Schwünge ohne große Anstrengung. Im „Tauerndorf mit Pfiff“ können Urlauber das lockere Pistenvergnügen mit einer speziellen Figl-Pauschale testen: 280 Mark kosten sieben Übernachtungen mit Frühstück, außerdem bekommen die Figl-Lehrlinge die kurzen Bretter zum Ausprobieren. Nach einer geringen Umstellungszeit kommt jeder, der etwas Bewegungsgefühl hat, leicht mit den Figln zurecht, soll man den Fremdenverkehrsleuten von Radstadt glauben. Wer die Lehrzeit verkürzen will, kann zweimal wöchentlich bei erfahrenen „Firnbegleitern“ Unterricht nehmen. Auskunft: Fremdenverkehrsverband, A-5550 Radstadt, Tel. (0043 6452) 3 05.