Man müßte mal ein paar Wochen im „Park Hyatt Hotel“ in Chikago wohnen. Nicht nur, weil das eine exzellente Herberge mitten in der City ist, sondern auch, weil man dann eine Anthologie über Bettsentenzen beisammen hat. Jeden Abend liegt eine kleine gedruckte Weisheit auf dem Kissen, von Cervantes, Sir Walter Scott und vielen anderen, allesamt zum Thema „Schlaf“. Man sieht, das Management des Hauses ist hellwach.

Die schöne neue Welt hat bei Avis begonnen: Selbstbedienung auch am Computer. Der lächelt den Kunden zwar nicht an, aber bisweilen geht’s so schneller. Wenn nicht wieder mal an Wagenwäschern gespart wird. Dann steht der Avis-Kunde da wie manchmal jetzt auch, mit einem computerschnell ausgedruckten Mietvertrag, aber ohne Auto, und wartet, wartet, wartet...

Die Air France hat ihre First Class aufgepäppelt, und man darf sagen: à la bonheur! Das Dinner ist so gut, wie es an Bord eines Jumbos nur werden kann. Und die Sitze sind mit Abstand das Beste, was man oberhalb von 30 000 Fuß finden kann. Lehnen und Fußstütze verschaffen eine fast ideale Schlafliege, beide sind elektrisch zu verstellen, zwar mit zwei Knöpfen (in der Werbung ist nur von einem Knopf die Rede), aber dennoch sind die summenden Elektromotoren ein gewaltiger Komfortgewinn. Dafür nehmen auch nichtfranzösische Erstkläßler das traditionell karge Franzosen-Frühstück in Kauf.