Motten lieben Filz

Wieder flattern durch die Lüfte Motten. Doch sinnlos ist die Jagd auf sie. Es handelt sich nämlich derzeit nur um die appetitlosen Mottenmännchen, die ihre Arbeit im Winter bereits getan haben. Hungrig sind die Raupen, die aus den Eiern schlüpfen. Wissenschaftler haben ausgerechnet, daß ein einziges Weibchen innerhalb eines Jahres die Stammutter von 470 000 Raupen werden kann; dadurch sind 50 Pullover bedroht. Daß man sich gegen solche Gefräßigkeit wehren muß, ist klar: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln, daß sie der Rost und die Motten zerfressen .. stand ja schon in der Bergpredigt.

Praxis press aktuell, die Stimme der Mottenpulverbranche, klärt auf und berät: „Bereits durch gelegentliches Ausschütteln gefährdeter Kleidung kann man zur Mottenbekämpfung beitragen. Zur Eiablage bevorzugen Motten gebrauchte, verschmutzte Kleidungsstücke. Es wird daher empfohlen, die Kleider vor dem Einlagern zu waschen und sie gelegentlich zu lüften.“ Auch Filzpantoffeln sollten hin und wieder gelüftet werden, denn sie sind gegen Motten keineswegs immun. Das gleiche gilt für ausgestopfte Säugetiere.

Bohnen lieben Klassik

Rizza Weber aus 7141 Beilstein schreibt uns:

„Beim Wettbewerb ‚Schüler experimentieren’ bekam ich für meine Arbeit Reaktionen von Pflanzen auf Musik’ einen Hauptpreis, da ich (14 Jahre) eine Reihe von erstaunlichen Erkenntnissen gewonnen habe.

Mit klassischer Musik stimulierte Pflanzen erzeugten um 8,3 Prozent mehr Wärme, die mit Rockmusik stimulierten Pflanzen nur um 3,5 Prozent mehr als die Kontrollpflanzen. Klassische Musik bewirkte: schnellere Keimung, höhere Keimquoten, frühere Blütezeit als Rockmusik.