Die offenkundigen Schwächen in der Produktpalette der amerikanischen Autokonzerne schützen die japanischen Hersteller aber nicht unbedingt vor eigenen Enttäuschungen. Der steigende Wechselkurs des Yen hat sie zu einer Serie von Preiserhöhungen gezwungen. Außerdem machen sich Nippons Autofirmen etwas vor, wenn sie glauben, durch den Bau ihrer neuen Fabriken in den USA das Gespenst des Protektionismus auf Dauer verjagt zu haben. Denn die Teile, die in diesen Werken montiert werden, stammen zum größten Teil aus Japan.

Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit, bis die Politiker in Washington spitzbekommen, daß die Weichen für eine weitere Ausweitung des US-Handelsbilanzdefizits mit Japan gestellt sind. Irgendwann werden die japanischen Firmen deshalb mehr Teile von amerikanischen Zulieferanten beziehen müssen. Der damit verbundene Kostenanstieg verschärfte dann die möglicherweise zutage tretenden Kostennachteile infolge der relativ geringen Stückzahlen.

Die Rolle des billigen Jakobs werden die japanischen Hersteller deshalb an die Koreaner und andere Hersteller in jungen Industrieländern abgeben müssen. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, anstatt über den Preis, über Styling, Technik und Image zu konkurrieren.