Judith Rauch, eine 29jährige Journalistik-Studentin aus Tübingen, gewann mit ihrem hier veröffentlichten Bericht über das Spurenelement Selen den mit 3000 Mark dotierten ersten Preis des diesjährigen Wettbewerbs „Reporter der Wissenschaft“. Den zweiten Platz unter 270 eingereichten Arbeiten errang der Journalist Jan Ralf Egel (28) aus Hamburg mit einem Artikel über den heilenden Einsatz der Videotechnik bei Knieoperationen (2000 Mark). Der dritte Preis (1000 Mark) ging an den Hamburger Studenten Manfred Börner (27); er beschrieb den Streit um die krebserregenden Stäube bei Holzarbeiten. Ebenfalls vom Bundesforschungsministerium gestiftet ist der Sonderpreis für ein Thema aus dem Gebiet der Forschung und Technologie im Dienste der Gesundheit (1000 Mark); ihn gewann der 28jährige Aachener Diplom-Biologe Horst Rose mit seiner Arbeit „Können Ohren sprechen?“. Zwei weitere mit 1000 Mark dotierte Sonderpreise stiftete das Bundespresseamt. Den Sonderpreis Tageszeitung erhielt die Diplom-Geographin und freie Journalistin Vera von Keller (28) aus Hennef-Aller für ihren Bericht „Wünschelrutengänger unserer Tage: Sonden finden Giftmüll“. Der Sonderpreis Magazin/Journal ging an den ebenfalls 28jährigen Kölner Diplom-Biologen Ekkehart Winter; sein Thema: „Aids-Forschung: Ein Zweikampf mit unsauberen Mitteln?“

Weitere Auskünfte und Wettbewerbsunterlagen gibt es bei „Reporter der Wissenschaft“, Stiftung Jugend forscht e. V., Notkestr. 31, 2000 Hamburg 52, Tel. (0 40) 89 40 75.