Um den Grundstücksmarkt ist es ruhiger geworden. Die anhaltende Baukrise macht sich offensichtlich auch dort bemerkbar. So registriert das Statistische Bundesamt eine sinkende Zahl der Baulandkäufe im ersten Quartal 1986 gegenüber dem letzten Vierteljahr 1985: Die Käufe gingen um ein Fünftel auf 12 694 zurück.

Die Benzinpreise sind an allen Markentankstellen gestiegen. Als Mindestpreise je Liter werden jetzt von Mineralölkonzernen genannt: 94,9 Pfennig für Normalbenzin, 1,09 Mark für Super und 91,9 Pfennig für Dieselkraftstoff. Diese Marke sollte nicht mehr unterschritten werden, heißt es. An einzelnen Stellen im Bundesgebiet liegen die Preisanhebungen weit über dem angekündigten Aufschlag von drei bis vier Pfennig. Die Automobilclubs kritisieren diese neue Preisrunde. In ihren Augen ist die Begründung der Konzerne an den Haaren herbeigezogen, wonach die jüngsten Opec-Beschlüsse zur Verteuerung der Mineralölprodukte geführt hätten.

Von Staats wegen wird die soziale Sicherung recht unterschiedlich mitfinanziert. Wie die Kommissare der Europäischen Gemeinschaft errechneten, reicht die Spannweite von 18,6 Prozent der Gesamteinnahmen in den Niederlanden bis zu 81,5 Prozent in Dänemark. Die bundesdeutschen Staatszuschüsse machen im Schnitt 26,8 Prozent aus.

Immer mehr Erwerbstätige arbeiten auch an den Wochenenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Kölner Instituts zur Erforschung sozialer Chancen. Danach haben im vergangenen Jahr rund fünf Millionen Erwerbstätige mehr oder weniger regelmäßig samstags und sonntags gearbeitet – zwanzig Jahre zuvor waren es nur 2,1 Millionen.