Baby Lane

It can be done – oder: „Selbstverständlich, gnädige Frau, einen Augenblick“, lautet das Glaubensbekenntnis eines vorbildlichen Hotel-Managements. Luxus geht so: den Gästen suggerieren, daß absoluter Service das mindeste sei, was sie erwarten dürfen. Doch das allein scheint die Betten der Spitzenhäuser nicht zu füllen, sie müssen sich – dezent, diskret – gegen die erbarmungsloserweise gleichfalls perfekte Konkurrenz absetzen und per Werbung ihren guten Ruf potentiellen Gästen ins Ohr flüstern.

Zu diesem Zweck führt auch die Managerin des Park Lane Hotels in den Spalten der New York Times Korrespondenz vor aller Augen. Wir sehen: Leona Helmsley an ihrem zierlichen Louis-Seize-Sekretär, hoch über den Baumwipfeln des Central-Park. Da beantwortet sie die Dankschreiben von namentlich genannten, jedoch verdächtig geschwätzigen Gästen: wie herrlich doch ihr Aufenthalt, und so weiter. Als höfliche Gastgeberin, die kein Detail vernachlässigt, antwortet Leona Helmsley umgehend, zum Beispiel am 28. Januar 1986 einer gewissen Mrs. Stetson aus Dublin/Pennsylvania: „Herzlichen Glückwunsch und danke für die Geburtsanzeige. Aber ich habe meine Zweifel, ob tatsächlich die Ausstattung Ihrer Suite, wie Sie in Ihrem Brief erwähnen, mit der glücklichen Empfängnis Ihres kleinen Buben zu tun hat.“

„Diesmal“, fährt sie fort, „gebührt das Verdienst Mutter Natur. Aber darf ich vielleicht höflich vorschlagen, daß Sie Ihr Baby ‚Lane‘ nennen, zur Erinnerung an eine Nacht, die Sie gewiß niemals vergessen werden? Mit freundlichen Grüßen...“

Sie möchten ein Baby? Steigen Sie im Park Lane Hotel ab. Man wird für Sie sorgen.

Otto und Boris

„Donner-Becker!“ schreibt die Bild-Zeitung, wie hat der Junge den Ami vom Platz gefegt: Zwei Sätze nur, und Krickstein war erledigt. Eines der nächsten Spiele könnte noch schneller gehen: Otto gegen Boris (ein Benefizspiel für UNICEF). Die Frage hier ist nur – wer schafft wen oder besser, wer lacht zuletzt? Otto jedenfalls ist mächtig in Form. Bild hat das getestet.