Es hört sich gut an, wenn die Autoindustrie verkündet: Knapp die Hälfte (49 Prozent) der seit Jahresanfang hierzulande neuzugelassenen Personenwagen haben schadstoffreduzierte Motoren. Die genaue Analyse ergibt: 26,1 Prozent der Neuzulassungen sind Dieselautos, die sich von den Modellen vor drei Jahren so gut wie nicht unterscheiden. Nicht mehr als 8,4 Prozent der seit Januar neu auf die Straßen gerollten Pkw hat einen Benzinmotor mit Abgasentgiftung, die den Namen verdient, nämlich nach der amerikanischen Norm. Der Rest sind Autos nach dem faulen Kompromiß, der in Brüssel geschlossen wurde.