Frau Bischofin

Eleonore von Rotenhan, Präsidentin des deutschen Evangelischen Kirchentages, ist voller Zuversicht, daß Frauen schneller in der Kirche als in der Industrie es zu etwas bringen werden. Generaldirektorin nein, Bischofin ja. „Ich glaube“, sagte sie den Evangelische Kommentare, „daß sich in der Kirche schneller etwas ändern wird als im Industriebetrieb. Hier werden wir wahrscheinlich schon bald über ein großes finden wir selten Frauen, wenn Dekanatsstellen zu besetzen sind, und oft sind sie auch nicht bereit, solche Führungspositionen zu übernehmen. Aber ich sehe hier langsam die Kirche unter den Druck des Angebotes kommen. Es wird sicherlich noch Machtkämpfe geben, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, daß es beispielsweise einmal eine Präsidentin des Diakonischen Werkes geben könnte“.... „Ich glaube, daß Frauen aufgrund ihrer bisherigen Sozialisation bestimmte Eigenschaften trainiert haben, die in Führungsetagen durchaus gefragt sind. So lernen Mädchen beispielsweise sehr früh, Machtkämpfe nicht bis zum äußersten auszutragen, sicherlich heute eine wichtige Eigenschaft für eine Führungskraft.“

Gefallene Mädchen

„Der Traum vom Fliegen, vom Fall in die Tiefe, Wünsche und Ängste verbinden sich mit dem Fallschirmspringen. Wir möchten Gelegenheit geben, nicht nur die phantastische Erfahrung eines Fallschirmsprunges zu machen, sondern die damit verbundenen Gefühle, Ängste und Erlebnismuster einzuordnen und zu verarbeiten“, so heißt es in einem Werbeschreiben des Fallschirm-Sport-Centrums Rendsburg. Und weiter: „Nach einer Eingangsphase machen Sie einen ersten Tandemsprung, das heißt verbunden mit dem Sprunglehrer. Vom Einstieg in die Maschine bis zum Absprung werden Sie von einer Videokamera aufgenommen. Während des Falls und am Schirm hält ein Mikrophon Ihre Äußerungen und Ihr Gespräch mit dem Sprunglehrer fest... Mit dem Sprungerlebnis sollen Ängste und Verhalten in Belastungs- und Krisensituationen bewußt und verarbeitbar gemacht werden.“ Ja, und nun kommt’s: „In den letzten Monaten stellen wir einen zunehmenden Zuspruch von zwei besonders zu qualifizierenden Teilnehmergruppen fest, nämlich einerseits beruflich erfolgreiche und selbständige Frauen und andererseits junge karrierebewußte Manager.“

Also: Auf geht’s! Oder: Ab geht’s – wie nun?