Die Vorteile einer Kreditkarte, insbesondere bei Reisen ins Ausland, erkennen auch die Bundesbürger immer öfter. Die Absatzerfolge von Eurocard, Visa, American Express oder Diners in der Bundesrepublik sprechen da eine deutliche Sprache. Aber daß die Visa-Karte darüber hinaus auch für Anleger ihren Reiz haben kann, ist nur den wenigsten geläufig.

Die von der Bank of America herausgegebene Visa-Karte verzinst gegenwärtig Guthaben auf dem Konto eines Karteninhabers mit vier Prozent im Jahr. Soviel bekommt man bei deutschen Banken nicht mal für auf ein Jahr festgelegtes Termingeld. Da werden im Schnitt sogar weniger als drei Prozent im Jahr gezahlt. Noch vorteilhafter wird das Angebot von Visa dadurch, daß Karteninhaber über ihre Guthaben jederzeit und ohne Kündigungsfrist verfügen können. Nach einem vergleichbar lukrativen Angebot von deutschen Banken oder von den mit Visa konkurrierenden Kartenorganisationen muß man wohl sehr lange suchen.

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Im Börsenspiel der ZEIT hat die Bank für Gemeinwirtschaft am 27. März ihren Bestand an Kampa-Haus-Aktien verkauft. Die insgesamt 104 Aktien wurden zu einem Preis von 445 Mark pro Aktie abgegeben. Die BfG realisierte dabei einen Verlust von 3645 Mark. Mit dem freigewordenen Betrag von 46 280 Mark kaufte die Bank ebenfalls am 27. März Aktien ihres neuen Großaktionärs, der Aachener und Münchener Beteiligungsgesellschaft (AMB), zum Preis von 900 Mark pro Stück.