Von der Romanik auf der Insel Reichenau bis zum Rokoko der Wallfahrtskirche in Birnau, vom gotischen Ulmer Münster bis zur klassizistischen Kirche des Stifts Buchau, von der Donau bis zum Bodensee, von den Ausläufern der Alb bis zum Allgäu erstreckt sich die Kulturlandschaft Oberschwaben. Dem Landstrich mit den gewaltigen barocken Klosteranlagen wie Weingarten oder Ottobeuren, mit der „schönsten Dorfkirche der Welt“ in Steinhausen, aber auch mit prächtigen Profanbauten wie dem Schloß in Tettnang oder Schloß Wolfegg widmet sich der Bildband

Kunst-Landschaft Oberschwaben; Text von Ludwig Kramarczyk, Photos von Wolf-Christian von der Mülbe; Stürtz Verlag, Würzburg 1986; 200 Seiten, 160 Farbphotos, 98 Mark.

Klare und konventionelle Architekturaufnahmen demonstrieren die Schönheit der Klöster, Kirchen und Kunstschätze. Der Text versucht, unter verschiedenen Aspekten die Hintergründe und die Geschichte dieser Kunstentfaltung darzulegen und – ohne sich allzusehr in kunsthistorischen Details zu verlieren – die Herrlichkeit zu beschreiben. Das Bild zeigt den Hochaltar im Überlinger Münster, der der Spätrenaissance zugerechnet wird.

M. P.